11.10.2018 in Verkehr von Tino Schopf

Autofahrer dürfen nicht die Zeche für das Versagen der Autobranche zahlen

 

Das, was Europa an Grenzwerten fordert, muss auch in Deutschland eingehalten werden. Und so hat auch das Bundesverwaltungsgericht am 27. Februar 2018 entschieden und die Gesundheit aller in den Fokus gestellt. Die Bundesregierung setzt auf Kaufanreize und Nachrüstungen. Doch das, was jetzt seit Anfang Oktober als Erfolg verkauft wird, ist Politikversagen pur und ein Kniefall vor der Autolobby. Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende, die gutgläubig Dieselfahrzeuge gekauft haben, wurden betrogen und belogen. Jetzt sollen sie erneut für Kosten aufkommen, wenn sie ihre Fahrzeuge tauschen. Und inwieweit die Autohersteller bei der Nachrüstung die kompletten Kosten übernehmen, ist weiterhin nicht geregelt.

Unsere Forderungen: Autofahrer dürfen nicht die Zeche für das Versagen der Autobranche zahlen. Von daher erwarten wir, dass die Fahrzeuge technisch nachgerüstet und mit einer blauen Plakette versehen werden. Das Kraftfahrtbundesamt ist zu verpflichten, die in §23 (Straßenverkehrsgesetz) vorgesehenen Bußgelder in Höhe von 5.000 EUR bei den Herstellern zu erheben. Dieser Forderung schloss sich der Ausschuss Umwelt, Verkehr und Klimaschutz mehrheitlich an.

28.09.2018 in Verkehr von Tino Schopf

Berlin macht’s vor - Abbiegeassistent für die landeseigenen Fahrzeuge

 

Nach den Plänen des rot/rot/grünen Berliner Senats sollen zum Schutz von Radfahrern und Fußgängern die Berliner Stadtreinigung (BSR), Verkehrsbetriebe (BVG), Wasserbetriebe und Messe ihre LKW so schnell wie möglich mit Abbiegeassistenten nachrüsten. Die BSR teilte mit, dass bereits 46 neu bestellte Müllautos mit einem Abbiegeassistenten ausgestattet werden sollen. Des Weiteren befinde man sich bis zum Jahresende in der Testphase verschiedener Systeme - zum Beispiel mit Radar sowie rundum Kameras.

Als Verkehrspolitiker war mir wichtig, dass der Abbiegeassistent schnell und flächendeckend kommt. Dass Berlin hier nun vorangeht, begrüße ich.

27.09.2018 in Wahlkreis von Tino Schopf

Schulbus auf Füßen - eine organisierte Laufgemeinschaft

 

"Wir wollen das Verkehrschaos vor der Schule reduzieren und haben das Projekt Laufbus organisiert", so der O-Ton heute früh einiger Eltern, deren Kinder die Picasso Grundschule besuchen.

Die Idee ist einfach: Eine Gruppe von Kindern geht zusammen zur Schule und wird dabei von einem oder mehreren Erwachsenen begleitet. Das hat mehrere Vorteile.

Wie ein Schulbus hat der Laufbus Haltestellen bzw. Treffpunkte und einen Streckenplan, die gemeinsam von Eltern und Kindern festgelegt werden. Das ist wichtig, damit kein Kind lange warten muss und alle pünktlich und ohne Eile in die Schule kommen.

Ein Laufbus muss anfangs organisiert werden, aber der Aufwand lohnt sich. Eltern können nicht nur Zeit sparen, weil sie sich bei der Begleitung der Kinder abwechseln. Sie tun auch Ihren Kindern etwas Gutes, leisten einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz, reduzieren das morgendliche Verkehrschaos vor der Schule und die damit verbundenen Gefahren für die allein zu Fuß kommenden Kinder. Dankeschön, für dieses tolle Engagement!

26.09.2018 in Verkehr von Tino Schopf

Beschaffung neuer S-Bahnwagen

 

Die Senatsverwaltung hat eine Markterkundung für Beschaffung und Betrieb neuer S-Bahnwagen gestartet. Die Ergebnisse wurden in den vergangenen Wochen vom Senat und den Koalitionspartnern intensiv ausgewertet. Das Land Berlin hat sich auf drei wesentliche Punkte verständigt:

  • Die Ausschreibung erfolgt in Form eines Kombinationsverfahrens, bei dem ein Gesamtangebot für die Fahrzeugbeschaffung, Instandhaltung und Betrieb abgegeben werden kann oder Unternehmen bewerben sich um die Lose „Fahrzeugbeschaffung und Instandhaltung“ und „Betrieb“ jeweils getrennt.
  • Es wird ein landeseigener Fahrzeugpool im Land Berlin entstehen.
  • Im Lenkungskreis werden die weiteren Abstimmungen mit dem Land Brandenburg erfolgen.

 

Für mich als Verkehrspolitiker ist wichtig, dass die Beschaffung und der Betrieb der Berliner S-Bahn aus einer Hand stammt. Es ist das wirksamste und zuverlässigste Mittel, um zukünftig Problemen vorzubeugen. Der nächste Schritt ist die europaweite Vorabbekanntmachung der Vergabe im EU-Amtsblatt.

10.09.2018 in Stadtentwicklung von Tino Schopf

Das Wohnungstauschportal der Landeseigenen Wohnungsgesellschaften

 

Das digitale Wohnungstauschportal der sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften degewo, GESOBAU, Gewobag, HOWOGE, STADT UND LAND sowie WBM ist startet!

Mit diesem deutschlandweit einmaligen Angebot auf www.inberlinwohnen.de bieten Berlins führende Wohnungsanbieter für ihre rund 600.000 Mieterinnen und Mieter erstmals auch die Möglichkeit, Wohnungen über Unternehmensgrenzen hinweg zu tauschen.

Ab sofort können Mieterinnen und Mieter der „Landeseigenen“ über die Online-Plattform Wohnungstauschangebote anderer Mieterinnen und Mieter bei den „Landeseigenen“ ansehen oder eigene Wohnungstauschangebote einstellen. Haben sich zwei potenzielle Tauschparteien gefunden, erfolgen die vertragsrelevanten weiteren Schritte bis zum Wohnungstausch außerhalb des Portals in Begleitung durch die Servicecenter der jeweiligen Unternehmen. Das Besondere daran: Die jeweiligen Nettokaltmieten beider Wohnungen bleiben dabei unverändert.

Einzelheiten zum Angebot und den Tauschvorgang gibt es auf www.inberlinwohnen.de

06.09.2018 in Wahlkreis von Tino Schopf

Spielplatz im Einsteinpark

 

Seit Mai 2018 begleite ich nun als Mitglied des Petitionsausschusses im Berliner Abgeordnetenhaus eine Petition zur Wiederherstellung des Spielplatzes im Einsteinpark.

Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen habe ich mich an den Bezirk gewandt und um eine ausführliche Stellungnahme hinsichtlich der Planung, Finanzierung und Beteiligung/Information der Anwohnenden gebeten. Mir ist wichtig, dass der Bezirk eine Lösung erarbeitet, um die Nutzungsmöglichkeit des Spielplatzes wiederherzustellen. Es muss uns gelingen, eine verbindliche Planung zu entwickeln, die auch künftig nachhaltig trägt.

Mit weiteren Informationen zum Stand der Dinge werde ich Sie auf meiner Homepage informieren.

28.08.2018 in Wahlkreis von Tino Schopf

SB-Center Sparkassenfiliale Greifswalder Straße

 

Gestern traf ich mich mit Vertretern der Sparkasse und Anwohnern vor der SB-Center Filiale in der Greifswalder Straße 87-88. Anwohner des Wahlkreises sprachen mich erstmals im Jahr 2016 auf das fehlende Sicherheitsgefühl bei der Benutzung der Geldautomaten an.
Insbesondere die Senioren trauen sich wegen bettelnder Personen vor und in der Filiale nicht mehr in die Räumlichkeiten.
Schon in den Jahren 2016 und 2017 wurde die Problematik an mich herangetragen. Ich bat daraufhin die Sparkasse um die Einsetzung eines Wachschutzes. Dieser wurde auch für mehrere Monate eingesetzt und sorgte für ein sicheres Gefühl. Doch diese Lösung war lediglich von kurzer Dauer. 
Im Vor-Ort-Gespräch bot die Sparkasse daher an, zunächst den Einsatz eines mobilen Wachschutzes zu prüfen und einzusetzen. Dieser wird das SB-Center zu unterschiedlichen Tageszeiten anfahren. Darüber hinaus werde ich das Gespräch mit den Kontaktbereichsbeamten der Polizei des Abschnittes 16 suchen.
Der Mietvertrag am jetzigen Standort endet im Jahre 2019/20. Eine mögliche Verlegung der SB-Filiale in das Mühlenberg-Center ist als eine Option für mehr Sicherheit angedacht und bedarf einer weiteren Klärung aller Beteiligten. Vielen Dank an die Sparkasse für das konstruktive Gespräch und die gewissenhafte Prüfung der Bedenken.
Ich engagiere mich weiterhin für Ihre Belange!

27.08.2018 in Verkehr von Tino Schopf

Der „Berlkönig“ kommt nicht in die Gänge

 
Bildquelle: Abendblatt Berlin

Das BVG-Pilotprojekt „BerlKönig“ sollte eigentlich ab Frühjahr 2018 mit Bereitstellung von 50 Mercedes-Benz-Fahrzeugen im östlichen Berliner Innenstadtgebiet Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg, Prenzlauer Berg starten. Doch bisher hat der Testbetrieb nicht einmal begonnen. Kern des 1. Pilotprojektes des On-Demand Ridesharing Service ist die Bereitstellung eines Art „Sammeltaxi-Angebotes“ für die Innenstadtbezirke, insbesondere Clubgänger und Touristengruppen sollen davon profitieren. Mit diesem Angebot möchte die BVG die appvermittelte Sammelbeförderung von Fahrgästen als On-Demand-Verkehr mit virtuellen Haltestellen testen.

Eine Durchführung des geplanten Pilotprojektes im östlichen Berliner Innenstadtgebiet Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Prenzlauer Berg halte ich für falsch und nicht zielführend. Das Kerngeschäft der landeseigenen BVG sollte die breite Nutzerorientierung im Rahmen der Ausgestaltung von Beförderungsangeboten bleiben. Gerade in Zeiten, in denen die Personalräte sich in offenen Briefen an den Vorstand der BVG wenden und von einer „schwierigen Lage“ bzw. „dramatischen Situation“ sprechen, sollte der Fokus auf dem Brot- und Buttergeschäft liegen.

26.08.2018 in Abteilung

Zum Gedenken an Karl-Heinz Gewald

 
Karl-Heinz Gewald

Karl-Heinz Gewald wurde im Jahre 1929 geboren und wuchs in der Naugarder Straße auf. Nach einer Fleischerlehre und daran anschließend in der Fleischerei seiner Eltern tätig - ebenfalls in der Naugarder Str. - kam er auf Umwegen über das Abendgymnasium zum Abitur und schließlich zum Studium der Ökonomie.

Mit der Gründung der Sozialdemokratischen Partei in der DDR (SDP) entschied sich Karl-Heinz der Partei beizutreten. Auch sein Vater war bereits in der SPD gewesen.

Bei den Kommunalwahlen 1990 wurde er in die Bezirksverordnetenversammlung Prenzlauer Berg gewählt. Als Umweltbeauftragter hatte er das Umweltamt Prenzlauer Berg mit viel Energie aufgebaut und sich intensiv für die Verbesserung der Umweltsituation im Bezirk eingesetzt. Er baute nach der Wende die SPD im damaligen Stadtbezirk Prenzlauer Berg und auch die Abteilung Prenzlauer Berg NordOst mit auf. In unserer Abteilung brachte sich Karl-Heinz nicht nur stets in politischen Diskussionen ein, sondern war immer ein kritischer Kopf geblieben, der - wo nötig - die Positionen der Partei souverän hinterfragte.
Am 03. August ist Karl-Heinz gestorben. Er war mit fast 90 Jahren eines unserer ältesten Abteilungsmitglieder.

Wir werden uns dankbar erinnern, an seinen Tatendrang und insbesondere auch an seinen liebevoll-trockenem Humor.

Mit Karl-Heinz Gewald verlieren wir einen kraftvollen, geradlinigen Genossen, der das offene Gespräch schätzte und sich nie hinter schönklingenden Worten versteckte, sondern mit offenem Visier für das eintrat, was ihm wichtig war. Wir werden ihn vermissen.

 

Matthias Böttcher            Clara West
Abteilungsvorsitzender      Mitglied des Abgeordnetenhauses
Prenzlauer Berg Nordost    von Berlin

 

Zum Nachruf bitte hier klicken

22.08.2018 in Verkehr von Tino Schopf

SPD-Fraktion spricht sich für Erhalt der IGA-Seilbahn unter dem Dach der BVG aus

 

Mein Kollege Sven Kohlmeier und ich unterstützen den langfristigen Erhalt der Seilbahn unter dem Dach der BVG mit VBB-Tarif. Sie ist ein einzigartiges Verkehrsmittel, das auch in anderen Teilen der Stadt zum Einsatz kommen kann, z.B. für das zukünftige Tegel-Innovationsgelände. Die SPD-Fraktion Berlin wird unseren Antrag in das Abgeordnetenhaus einbringen, damit die Verkehrsverwaltung die Einbindung der IGA-Seilbahn wie auch weitere Möglichkeiten einer Seilbahn in Berlin prüfen kann. Wir gehen davon aus, dass unsere Koalitionspartner diesen Antrag unterstützen werden.

17.08.2018 in Wahlkreis von Tino Schopf

„Runder Tisch“ entwickelt Ideen für die Michelangelostraße

 

Seit Sommer 2017 erfolgt ein Austausch mit den Anwohnern zu den bisherigen Planungen für das Wohnungsbauprojekt „Michelangelostraße“. Im dafür eigens initiierten „Runden Tisch“ wurde viel diskutiert, Argumente gegeneinander abgewogen und Lösungen gesucht. Dabei ging es u.a. um Form und Größe der Gebäude, um deren Anordnung, um Erschließungsfragen bis hin zu Umweltbelangen. Diese Eckpunkte dienten als inhaltliche Grundlage für die Standortwerkstätten am 2. und 16. Juni 2018 im Quartierspavillon.

Wie es nun weiter geht, lesen Sie hier!

14.08.2018 in Wahlkreis von Tino Schopf

Beharrlicher Einsatz zahlt sich aus – Sondermittel für Sanierung dreier Spielplätze in Pankow und Weißensee

 

Seit mehr als einem Jahr setzen sich mein Kollege Dennis Buchner und ich, für zusätzliche Haushaltsmittel für die Sanierung von Spielplätzen ein. Einen ersten großen Erfolg gab es mit dem Haushalt 2018/19, in dem sechs Millionen Euro jährlich für die Berliner Spielplätze bereitgestellt wurden. Um die besonders schlechte Situation in Weißensee wieder zu verbessern, hatten wir uns insbesondere dafür eingesetzt, neue Spielplätze am Solonplatz [Komponistenviertel] und am Goldfischteich [nahe Woelckpromenade] aus PMO-Mitteln zu finanzieren. Dabei handelt es sich um beschlagnahmtes Vermögen der SED und anderer DDR-Massenorganisationen, die für Projekte im Osten Deutschlands aufgewendet werden können. Drei Spielplätzen in Pankow: am Goldfischteich, am Solonplatz und an der Dusekestraße werden jetzt als Projekte mit sozialem und kulturellem Zweck gefördert und nunmehr saniert.

Ein Dank gilt auch dem Bezirksamt, dass sich unserer Forderung angeschlossen hatte!

03.08.2018 in Wahlkreis von Tino Schopf

Neugestaltung des Anton-Saefkow-Parks

 

Genutzt wird der Park hauptsächlich von Anwohnerinnen und Anwohnern des angrenzenden Wohnquartiers. Für die bessere Einbindung in das städtische Umfeld, werden in einem ersten Bauabschnitt nun Eingänge an der Anton-Saefkow-Straße attraktiver und barrierefreier gestaltet. Als sichtbarste Maßnahme wird der Brunnen an der Greifswalder Straße überarbeitet. Diesen Sommer beginnt die Erneuerung im Parkinneren. Hier sollen weitere Sport- und Freizeitangebote entstehen. Ende 2020 werden die Arbeiten vsl. abgeschlossen sein.

Durch die Gewährleistung der Sicherheit, werden einige Bäume gefällt. Diese Fällungen dienen ebenfalls dazu, den wildwuchernden Bestand zu stutzen und das Wachstum in geordnete Bahnen zu lenken.

Der Senat stellte für die Umgestaltung und Erneuerung des Parks über zwei Millionen Euro aus dem Programm Stadtumbau Ost zur Verfügung. 2016 fanden mehrere Workshops mit Anwohnern statt, auch ich hatte mich hieran beteiligt. Hierauf aufbauend wurde vom Landschaftsarchitektenbüro Henningsen eine Planung erarbeitet. Diese wird nun seit einigen Monaten im Auftrage des Bezirksamtes umgesetzt.

02.08.2018 in Wahlkreis von Tino Schopf

Aktueller Sachstand zur Turnhalle in der Dietrich-Bonhoeffer-Straße

 

Die Bauarbeiten für die neue Sporthalle wurden im Sommer 2016 begonnen. Parallel wurde das Gelände, auf dem die Sporthalle entstehen soll, im Zeitraum von Anfang 2015 bis Mitte 2017 als Baustelleneinrichtungsfläche für die umfangreiche Sanierung des Schulgebäudes in der Pasteurstraße 7-11 genutzt. Die größeren Arbeiten für den Bau der Sporthalle wurde schließlich im September 2017 fortgesetzt.

Mitte Februar diesen Jahres sind leider Probleme bei der Ausführung der Gründungsarbeiten aufgetreten, die zu einer Unterbrechung der Bautätigkeit geführt haben.An der Lösung der Probleme wird noch gearbeitet. Dass dieser Prozess einen so langen Zeitraum in Anspruch nimmt, war leider nicht vorhersehbar. Da die Unterbrechung nunmehr länger als drei Monate andauert, hat das mit den Bauarbeiten beauftragte Unternehmen von seinem Recht Gebrauch gemacht, den Vertrag zu kündigen. Daher wurde die Baustelle beräumt und auch der Kran abgebaut. Hier weiter lesen...

01.08.2018 in Bildung von Tino Schopf

Beitragsfreie Kitas für alle Kinder

 

Ab heute entfallen für Berliner Eltern die Gebühren für die Betreuung ihrer Kinder in Kitas oder bei Tagesmüttern. Damit hat Berlin als erstes Bundesland die Kita-Gebühren komplett abgeschafft. Derzeit gibt es in Berlin rund 170.000 Kita-Plätze. Eltern haben einen Rechtsanspruch auf sieben Stunden Kinderbetreuung täglich. In der wachsenden Stadt steigt der Bedarf, daher baut das Land die Kinderbetreuung seit Jahren aus.

Ab 1. September wird auch die Höhe der Zuzahlung für zusätzliche Sportangebote, Bio-Essen, Musik- oder Sprachunterricht gesetzlich begrenzt. Gerade einkommensschwächere Eltern werde so vor unangemessenen finanziellen Forderungen geschützt. Die Regelung sieht eine Obergrenze von 90 Euro vor, wenn die Eltern zusätzliche Angebote wünschen. Sie enthält auch Vorgaben, welche Zusatzbeiträge für welche Leistungen möglich sind. Eine Meldepflicht für Kitas, wozu sie welche zusätzlichen Zahlungen von den Eltern erheben, soll zudem mehr Transparenz bringen.

Mit der Abschaffung der Gebühren fördern wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und investieren in die frühkindliche Bildung.

01.08.2018 in Verkehr von Tino Schopf

Preissenkung bei Schülertickets

 

Schülerinnen und Schüler fahren ab heute günstiger im öffentlichen Nahverkehr. Die Monatskarte AB kostet statt bisher 29.50 Euro nun 21,80 Euro. 17 Euro kostet das Ticket Abo.

Kinder mit Anspruch auf den Berlinpass fahren künftig kostenfrei. Dieses gilt aber nur, sofern sie bzw. ihre Erziehungsberechtigten einen neuen Hologramm-Aufkleber für den Berlinpass beantragt haben.

Die bisherige Kundenkarte entfällt.

31.07.2018 in Verkehr von Tino Schopf

Auswirkungen der Qualitätsoffensive S-Bahn Plus für Pankow

 

Die S-Bahn Berlin hat vor einigen Tagen ihr bisher umfassendstes Qualitätsprogramm S-Bahn PLUS zur Verbesserung von Pünktlichkeit, Qualität und Service gestartet. Mehr als 30 Millionen Euro will die Deutsche Bahn dafür einsetzen. Mit dem Geld sollen unter anderem Bahnhöfe baulich aufgewertet, hunderte Anlagen der Sicherungs- und Leittechnik ausgetauscht sowie zusätzlich 100 Triebfahrzeugführer pro Jahr ausgebildet werden. In bereichsübergreifenden Projektteams haben 50 Mitarbeiter in den vergangenen Monaten die komplexen Betriebsabläufe unter die Lupe genommen und ein Programm erarbeitet, das aus rund 180 Bausteinen besteht.

Ich habe mich bei der S-Bahn erkundigt, welche Einzelmaßnahmen in Pankow für eine Steigerung der Aufenthaltsqualität und der Services umgesetzt werden. Hier geht's weiter:

20.07.2018 in Berlin von Tino Schopf

Reinigung der BVG Tram- und Bushaltestellen

 

Die ca. 7500 Haltestellen von Straßenbahn, Omnibus und Fähren der BVG befinden sich fast ausnahmslos im öffentlichen Straßenland. Nach dem Berliner Straßenreinigungsgesetz ist auf den meisten Straßen die Berliner Stadtreinigung (BSR) reinigungspflichtig. Dazu gehört auch das Leeren der Abfallbehälter. Der Reinigungsturnus ist im Reinigungsverzeichnis für die Berliner Straßen festgelegt.

Die ca. 4500 Wartehallen an Haltestellen befinden sich zurzeit fast alle im Eigentum der Fa. Wall, die dort auch Werbung betreibt. Ihr obliegt die komplette Instandhaltung einschl. Reinigung. Der Reinigungsturnus liegt bei ca. 14 Tagen.

Die gesamte sonstige Haltestellen- „Möblierung“ (Haltestellenpfosten, Leuchtsäule, Anzeiger, Gitter an Haltestelleninseln) wird von der BVG gereinigt.

Das Gleisbett im besonderen Gleiskörper der Straßenbahn sowie an Haltestelleninseln wird durch beauftragte Firmen durch regelmäßiges manuelles Absammeln von Unrat sowie durch überwiegend in der Nacht eingesetzte Saugfahrzeuge gereinigt. Die Reinigungsintervalle liegen zwischen zwei und zwölf Wochen, je nach Erfordernis. In den Wintermonaten ist diese Reinigung nur eingeschränkt möglich.

18.07.2018 in Verkehr von Tino Schopf

180 Vorschläge für mehr Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit

 

Auf der heutigen Pressekonferenz der Bahn wurden 180 Einzelmaßnahmen der S-Bahn-Qualitätsoffensive vorgestellt. Ich begrüße, dass nun auch endlich in den Geschäftsbereichen der DB der Gedanke gereift ist, dass sich die vielfältigen Probleme nur gemeinsam und in enger Abstimmung lösen lassen. Denn für die auf Verschleiß gefahrene Infrastruktur ist nicht die S-Bahn GmbH verantwortlich, sondern die DB Netz AG. Ich begrüße ferner, dass die umstrittene Maßnahme zur Wiederherstellung der Pünktlichkeit auf dem Ring, die u.a. auch Zugdurchfahrten an S-Bahn-Stationen vorsah, vom Tisch ist. Nun wird sich zeigen, inwieweit die verbleibenden Maßnahmen tragen und zu einer Leistungssteigerung und Zuverlässigkeit und damit zur Zufriedenheit der S-Bahnkunden beitragen. Die Bahn will dafür mehr als 30 Mio. Euro investieren.

Einige Maßnahmen sind:

  • Austausch der störanfälligen Signalkabel
  • Zentrale Türöffnung von Montag bis Freitag in der Hauptverkehrszeit von 6 - 9 Uhr und 15 - 19 Uhr
  • zusätzliches Sicherheitspersonal auf den Bahnhöfen und weitere mobile Unterstützergruppen
  • besseres Beleutungskonzept der Bahnhöfe, sowie zusätzliche Reinigung und optische Gestaltung der Wandflächen
  • Ausbildung von ca. 100 Triebfahrzeugführern pro Jahr

 

Das Faktenblatt zur Qualitätsoffensive finden Sie hier.

17.07.2018 in Wahlkreis von Tino Schopf

Saubere Grünanlagen für die Hauptstadt

 

Besonders in den Sommermonaten strömen tausende Menschen in die Berliner Parks - zum Spazieren, zum Picknicken, zum Grillen. Leider fühlen sich nicht alle Besucher für ihren Abfall verantwortlich und nicht alle Überbleibsel der Grillparty landen im Mülleimer. Viele lassen ihre Reste einfach liegen oder werfen sie ins Gebüsch. Neben übervollen Abfalleimern liegen Einweggrills, Zigarettenstummel und zerbrochene Glasflaschen. Der Müll stapelt sich und die Verschmutzung hat zugenommen.

Seit Juni 2016 kümmert sich die Berliner Stadtreinigung (BSR) um die Reinigung von zwölf Berliner Parks. Zum 1. Juni 2018 sind weitere 34 Parks, Grünflächen und Spielplätze sowie zwei zusätzliche Forstgebiete hinzugekommen.

In Pankow reinigt die BSR den Park am Weißen See, den Helmholtzplatz, den Kollwitzplatz, den Spielplatz Marie und in unserem Wahlkreis den Blankensteinpark.

Heute Früh hatte ich die Gelegenheit das Qualitätsteam der BSR im Blankensteinpark zu begleiten. Die Mitarbeiter der BSR haben Spuren hinterlassen. Der Spielplatz ist nahezu stubenrein. Keine Zigarettenstummel, keine Scherben, kein Papier. Vor einigen Wochen sah es hier noch anders aus, überquellende Mülleimer, Wildwuchs, zerbrochene Glasflaschen.

In der Regel sind die Mitarbeiter im Sommer täglich im Park, das gilt auch an Wochenenden und Feiertagen. Allerdings erfolgt die Reinigung „bedarfsgerecht“, abhängig vom Wetter, der Zahl der Parkbesucher und dem Abfallaufkommen.

Wo die Berliner Stadtreinigung aufräumt, sind die Grünflächen sauber. Deshalb: Reinigung aller Parks durch die BSR. Geht natürlich nicht alles sofort. Aber hierfür werde ich mich einsetzen - Sauberes Berlin ist mein Credo.

Wichtige Termine

Alle Termine öffnen.

13.12.2018, 16:00 Uhr - 17:00 Uhr Mietrechtsberatung

13.12.2018, 17:30 Uhr - 18:30 Uhr Sozialrechtsberatung

17.01.2019, 00:00 Uhr - 00:00 Uhr Mietrechtsberatung
Um Anmeldung wird gebeten!

17.01.2019, 17:30 Uhr - 18:30 Uhr Sozial- und Arbeitsrechtsberatung
Um Anmeldung wird gebeten!

26.01.2019, 10:00 Uhr - 15:00 Uhr Neujahrsempfang im Bürgerbüro
Um Anmeldung wird gebeten!

Mandatsträger

Für Sie im Abgeordnetenhaus von Berlin

 

Für Sie in der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin

  • Matthias Böttcher

 

Für Sie im Bundestag

 

Für Sie im Europaparlament

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