
Zugeparkte Busspuren und Haltestellen sorgen täglich für Verzögerungen im Berliner ÖPNV. Mit der Kampagne „Wir stehen auf Busspuren. Du bitte nicht.“ macht die BVG jetzt auf das Problem aufmerksam. Im Schnitt registriert das Busspur-Team rund 1.600 Behinderungen pro Monat. Mehr als 11.000 Fahrzeuge wurden im vergangenen Jahr umgesetzt, im ersten Halbjahr 2026 bereits rund 6.500. Dass selbst kurze Behinderungen große Auswirkungen haben, zeigt ein Beispiel der BVG: Schon eine Minute zusätzliche Fahrzeit pro Bus würde sich am Mariendorfer Damm morgens auf fast 50 Stunden zusätzliche Reisezeit für alle Fahrgäste summieren. Klar ist deshalb: Busspuren und Haltestellen müssen frei bleiben – für einen verlässlichen und barrierefreien Nahverkehr.

